"Schattenspieler" erzählt, wie Leo, ein jüdischer Junge, der der Deportation in verschiedenen Verstecken entkommen ist, im April 1945 aus dem umkämpften Berlin flieht, weil sein einziger Freund Wilhelm bei einem Bombenangriff spurlos verschwunden ist. Zuerst macht Leo nachts in einem Jagdschloss eine merkwürdige Beobachtung. Kurz darauf überrollt ihn die Front. Ein sowjetischer Offizier nimmt ihn unter seine Fittiche und bringt ihn in die inzwischen eroberte Stadt zurück. Dort findet Leo in dem gleichaltrigen Friedrich einen neuen Freund. Dessen Vater hat im Krieg zu einem Sonderkommando gehört, das in den von den Deutschen besetzten Gebieten Kunstwerke geraubt hat. Die beiden finden heraus, dass in den letzten Kriegstagen etwas beiseite geschafft worden ist, hinter dem nun alle her sind: Alte Nazis und neue Besatzer liefern sich ein Katz-und-Maus-Spiel. Und plötzlich wird Leo und Friedrich klar, dass alles mit allem zusammenhängt.

"Schattenspieler" wurde am 14. Juni 2012 in Berlin vorgestellt und ist seitdem überall im Buchhandel erhältlich. Im Internet gibt's übrigens auch einen Trailer und eine Leseprobe.